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Astaxanthin - alles was Sie über das Superantioxidans wissen müssen!

1. Einleitung: Das stärkste Antioxidans der Natur?

Astaxanthin gilt als eines der kraftvollsten Antioxidantien, die in der Natur vorkommen. Seine Fähigkeit, freie Radikale zu neutralisieren, ist außergewöhnlich hoch. Um seine Potenz zu verdeutlichen, wird es oft mit bekannten Vitaminen verglichen: Studien deuten darauf hin, dass es bis zu 6000-mal stärker als Vitamin C, bis zu 550-mal stärker als Vitamin E und bis zu 40-mal stärker als Beta-Carotin wirken kann.

Obwohl es "eines der stärksten" ist, bedeutet dies nicht, dass andere Antioxidantien wie Glutathion oder OPC überflüssig sind; diese wirken in anderen Bereichen des Körpers ebenfalls sehr stark. Was Astaxanthin jedoch auszeichnet, ist die Tatsache, dass kaum ein anderes Antioxidans in wissenschaftlichen Untersuchungen eine so durchgängig hohe Kapazität zum Abfangen freier Radikale gezeigt hat.

2. Was macht Astaxanthin so einzigartig?

Astaxanthin besitzt vier herausragende Eigenschaften, die es von den meisten anderen Antioxidantien unterscheiden:

  1. Überwindung der Blut-Hirn-Schranke Dank seiner einzigartigen Hybrid-Struktur ist Astaxanthin sowohl fett- als auch wasserlöslich. In Kombination mit seiner geringen Molekülgröße kann es die schützende Blut-Hirn-Schranke überwinden. Zusätzlich bindet es im Blut an Lipoproteine (LDL, HDL), die über spezifische Rezeptoren ebenfalls in das Gehirn gelangen können. Dort schützt es die empfindlichen Nervenzellen direkt vor oxidativem Stress – eine Fähigkeit, die besonders relevant für die Unterstützung von Gedächtnis und mentaler Klarheit ist.
  2. Doppelter Schutz in der Zellmembran Während die meisten Antioxidantien entweder nur im wässrigen (wie Vitamin C) oder im fettigen Teil (wie Vitamin E) einer Zelle wirken, kann sich Astaxanthin quer durch die gesamte Zellmembran spannen. Es verankert sich sowohl an der Außenseite, wo es Radikale aus dem Blut abfängt, als auch an der Innenseite, wo es die Zelle vor internen Angriffen schützt. Dies gewährleistet einen umfassenden Schutzschild für jede einzelne Zelle.
  3. Kein Pro-Oxidations-Risiko Einige Antioxidantien können unter bestimmten Umständen ihre schützende Rolle verlieren und selbst zu schädlichen "Pro-Oxidantien" werden. Ein bekanntes Beispiel ist Beta-Carotin, das bei Rauchern in hohen Dosen das Risiko für bestimmte Erkrankungen erhöhen kann. Astaxanthin ist hier eine sichere Ausnahme: Es bleibt unter allen bekannten Bedingungen stabil und wird niemals selbst zum freien Radikal.
  4. Entzündungshemmung ohne Immunschwächung Astaxanthin besitzt eine starke entzündungshemmende Wirkung. Im Gegensatz zu klassischen entzündungshemmenden Medikamenten wie NSAIDs oder Kortison schwächt es dabei jedoch nicht das Immunsystem. Stattdessen wirkt es balancierend: Es dämmt übermäßige Entzündungsreaktionen ein und stärkt gleichzeitig die körpereigene Immunabwehr.

3. Die wissenschaftlich belegten Vorteile von Astaxanthin

Die Forschung zu Astaxanthin ist umfangreich, wobei die Wirkungen auf die Haut und die Augen sowie der allgemeine antioxidative Schutz am besten durch Humanstudien belegt sind.

Augengesundheit (Sehr gut belegt)

Studien zeigen, dass Astaxanthin die Augen wirksam unterstützen kann. Zu den am besten dokumentierten Effekten gehören die Reduzierung von Augenmüdigkeit, insbesondere bei langer Bildschirmarbeit, und eine verbesserte Stabilität des Tränenfilms, was trockenen und brennenden Augen entgegenwirkt.

Hautschutz & Anti-Aging (Gut belegt)

Astaxanthin wird oft als "innerer Sonnenschutz" bezeichnet, da es die Haut von innen heraus vor UV-Schäden schützen kann. Klinische Studien belegen zudem eine verbesserte Hautelastizität und Feuchtigkeit sowie eine geringere Faltenbildung bei regelmäßiger Einnahme.

Gehirn & Kognition (Vielversprechend)

Die Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, macht Astaxanthin zu einem vielversprechenden Kandidaten für die Gehirngesundheit. Kleinere Studien deuten auf eine verbesserte Aufmerksamkeit, eine gesteigerte Gedächtnisleistung und weniger mentale Ermüdung hin. Besonders zukunftsweisend sind Ergebnisse aus Tiermodellen, die einen Schutz vor β-Amyloid-Ablagerungen (ein Merkmal der Alzheimer-Krankheit) nahelegen. Größere Langzeitstudien am Menschen stehen jedoch noch aus, um diese Ergebnisse endgültig zu bestätigen.

Weitere Anwendungsgebiete (Moderat bis gut belegt)

In weiteren Bereichen zeigen sich ebenfalls positive Effekte:

  • Sport & Regeneration: Weniger Muskelschäden und eine schnellere Erholung nach dem Training.
  • Herz-Kreislauf: Schutz des LDL-Cholesterins vor Oxidation sowie eine leichte Verbesserung des Lipidprofils und des Blutdrucks.
  • Chronische Entzündungen: Eine verbesserte Gelenkfunktion, was auf die Senkung von Entzündungsmarkern wie CRP und proinflammatorischen Zytokinen (IL-6, TNF-α) zurückgeführt wird.

4. Für wen ist Astaxanthin besonders geeignet?

Bestimmte Personengruppen können besonders von einer Einnahme profitieren:

  • Ältere Menschen: Zur Unterstützung im Anti-Aging-Prozess sowie für die Gesundheit von Gehirn, Augen und Herz.
  • Menschen, die viel am Bildschirm arbeiten: Zur Reduzierung von Augenbelastung und zur Förderung der Konzentration.
  • Sportler: Zur Verbesserung der Regeneration und Ausdauer.
  • Menschen mit hoher UV-Belastung: Als zusätzlicher Hautschutz von innen.
  • Menschen mit chronischen Entzündungen: Zur Unterstützung der Gelenk- und Herz-Kreislauf-Funktion.

Ein besonderer Hinweis gilt für Raucher. Sie sind eine klassische Zielgruppe, da Zigarettenrauch den Körper einer extrem hohen Menge an reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) aussetzt. Dieser massive oxidative Stress führt nicht nur zu Zellschäden, sondern erschöpft auch die körpereigenen Antioxidantien-Reserven und verringert die Aktivität antioxidativer Enzyme. Studien zeigten, dass Astaxanthin hier einen doppelten Nutzen hat: Es reduziert signifikant den oxidativen Stress und hilft gleichzeitig dabei, die Konzentration der körpereigenen Schutzsysteme wieder zu erhöhen.

5. Häufige Fragen zur Einnahme und Dosierung

Wie viel Astaxanthin sollte ich täglich nehmen? Für gesunde Erwachsene zur allgemeinen Prävention wird eine Dosis von 4–8 mg pro Tag empfohlen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stuft eine tägliche Aufnahme von bis zu 8 mg als sicher ein. In Studien, die spezifische gesundheitliche Effekte untersuchten, wurden oft höhere Dosen von 8–12 mg verwendet. Stärkere Effekte auf Entzündungsmarker wie CRP zeigten sich in einer Metaanalyse bei Dosierungen über 12 mg pro Tag und einer Einnahmedauer von 12 Wochen oder länger.

Wie schnell wirkt Astaxanthin? Die allgemeine antioxidative Wirkung im Blut lässt sich bereits nach 1–2 Wochen nachweisen. Sicht- und spürbare Effekte benötigen jedoch eine konsequente Einnahme über einen längeren Zeitraum.

  • 2–4 Wochen: Verbesserte Hautfeuchtigkeit und weniger Augenmüdigkeit.
  • 4–6 Wochen: Eine spürbare Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit.
  • 8–12 Wochen: Ein sichtbar besseres Hautbild, verbesserte Ausdauerleistung sowie ein deutlicher Schutz für Augen und Nerven.

Worauf muss ich bei der Einnahme achten? Astaxanthin ist fettlöslich. Um eine maximale Aufnahme im Körper zu gewährleisten, sollte es immer zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden.

Gibt es Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen? Astaxanthin gilt als sehr gut verträglich. In den zahlreichen klinischen Studien wurden keine relevanten Nebenwirkungen berichtet. Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Einnahme von Blutverdünnern geboten, da Astaxanthin theoretisch eine leicht blutverdünnende Zusatzwirkung haben kann. Bei der Kombination mit anderen Medikamenten ist eine Absprache mit dem behandelnden Arzt ratsam. Wichtig ist jedoch: Im Gegensatz zu Substanzen wie Grapefruitsaft zeigt Astaxanthin keine relevanten Wechselwirkungen über das CYP450-Enzymsystem der Leber.

6. Qualität ist entscheidend: Pulver, Öl oder liposomal?

Beim Kauf sollte man ausschließlich auf natürliches Astaxanthin aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis achten. Synthetisches Astaxanthin ist in der EU nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen und wird hauptsächlich als Farbstoff verwendet, zum Beispiel in der Fischzucht, damit der Lachs seine rosa Farbe erhält.

Die Darreichungsform ist entscheidend für die Bioverfügbarkeit:

  1. Pulver: Reines Astaxanthin-Pulver wird vom Körper sehr schlecht aufgenommen, da es fettlöslich ist. Es ist nur dann sinnvoll, wenn es konsequent mit einer sehr fetthaltigen Mahlzeit kombiniert wird.
  2. Astaxanthin in Öl: Dies ist der bewährte Standard mit einer deutlich besseren Bioverfügbarkeit als reines Pulver. Hier ist das Astaxanthin bereits in einer Ölmatrix (z. B. Olivenöl) gelöst und kann vom Körper leichter aufgenommen werden.
  3. Liposomales Astaxanthin: Dies stellt die fortschrittlichste Form dar. Dabei wird das Astaxanthin in winzige Fettkügelchen (Liposomen) verpackt. Diese schützen den Wirkstoff vor der Magensäure und ermöglichen eine direkte Aufnahme über die Darmschleimhaut. Dies führt zur theoretisch besten Bioverfügbarkeit und macht die Einnahme flexibler, da sie nicht zwingend an eine fetthaltige Mahlzeit gebunden ist.

7. Fazit

Astaxanthin ist ein einzigartiges und vielseitiges Antioxidans mit einer beeindruckenden Potenz. Seine Vorteile sind insbesondere für die Gesundheit der Augen und den Schutz der Haut wissenschaftlich exzellent belegt, während vielversprechende Forschung in den Bereichen Gehirn, Sport und Entzündungshemmung fortschreitet. Um das volle Potenzial dieses außergewöhnlichen Nährstoffs auszuschöpfen, ist die Wahl einer hoch bioverfügbaren Darreichungsform entscheidend, wobei liposomales Astaxanthin die fortschrittlichste und effizienteste Option darstellt.

Studien:

Studien: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19390211.2020.1739187 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1756464621005090 https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0271531721000725 https://www.mdpi.com/2072-6643/14/10/2050 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3836174/pdf/emss-55354.pdf https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32202443/ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33549728/ https://www.cochrane.org/CD007176/LIVER_antioxidant-supplements-for-prevention-of-mortality-in-healthy-participants-and-patients-with-various-diseases https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4736808/pdf/OMCL2016-7857186.pdf https://link.springer.com/article/10.1007/s11357-023-01011-0 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35946443/ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22428137/ https://www.mdpi.com/2072-6643/10/7/817 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21964877/ https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27157250/ https://www.semanticscholar.org/paper/Sports-Performance-Benefits-from-Taking-Natural-*-Sawaki-Yoshigi/070cb91945b590ce450294a3c2c096d38d2c402f https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10975052/ https://www.eurekaselect.com/article/66410 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11175114/pdf/nutrients-16-01750.pdf https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8229412/pdf/antioxidants-10-00870.pdf https://www.superfood-eshop.sk/img/cms/Produkty/Bioastin/astaxanthin_abstract_book.pdf?srsltid=AfmBOopdMSAS7y5X4kk79v-qmxpwD0SL9HwQFcSveWEIA2maargL59mP

 

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